„Haltet die Uhren an. Vergesst die Zeit.
Ich will euch Geschichten erzählen.“
(James Krüss)


Veranstaltungen

 

Autorenlesung mit Heike Pfingsten-Kleefeld: "Kriegsenkelgefühle"

Federleicht - Lesung von Mitgliedern der AG Literatur der Braunschweigischen Landschaft

Heike Pfingsten-Kleefeld liest eigene und fremde Texte aus dem von ihr herausgegebenen Buch "Kriegsenkelgefühle". In dieser Anthologie zeigen einunddreißig Autorinnen und Autoren, wie subtil und gleichzeitig mächtig die Kriegs- und Fluchterfahrungen der Eltern auch heute noch in ihnen nachwirken - und dass es möglich ist, diesen Einfluss zu beenden.

Heike Pfingsten-Kleefeld, Jahrgang 1961, lebt in Braunschweig. Die Diplom-Sozialpädagogin und freiberufliche Autorin schreibt Gedichte, Geschichten und Sachtexte. "Kriegsenkelgefühle" (erschienen 2018 im Verlag Worte & Leben) ist ihr erstes Buchprojekt als Mitautorin und Herausgeberin.

Veranstalter: Arbeitsgruppe Literatur der Braunschweigischen Landschaft e.V.

Termin: Sonntag, 2. Dezember 2018, 17 Uhr

Ort: Raabe-Haus, Leonhardstr. 29a, 38102 Braunschweig

Kosten: Eintritt frei; telefonische Platzreservierung unter 0531-70189317 möglich (bis 30.11.18, 12 Uhr)

 

"Flüchtlingswege 1945–2015": Lesung und Trommelklang

Eine Veranstaltung im Rahmen der Ausstellung "Kunst trotz(t) Ausgrenzung"

Wir hören gegenwärtig viel über Geflüchtete – im Buch „Flüchtlingswege 1945-2015“ sprechen sie selbst zu uns. Acht Frauen und Männer erzählen von den teils dramatischen Ereignissen ihrer Flucht, von dem, was vorher geschehen war und davon, wie es später in der Region Braunschweig weiterging. Sie stammen aus verschiedenen Generationen und Kulturen, ihre Flucht fand zu unterschiedlichen Zeiten statt. Die 97-Jährige, die 1947 als Folge des Zweiten Weltkriegs aus Polen vertrieben wurde, kommt in diesem Buch genauso zu Wort wie der 21-Jährige, der 2013 vor der islamistischen Terrormiliz al-Shabaab aus Somalia floh.

Die Braunschweiger Autorin und Ethnologin Dr. Mareile Seeber-Tegethoff schrieb „Flüchtlingswege 1945-2015“ auf der Basis umfangreicher Interviews. „Flüchtlingswege 1945–2015“ ist Ergebnis eines gemeinsamen Projekts der Biografiewerkstatt „Worte & Leben“ und der DRK-KaufBar. Hauptförderer war die Stiftung „Integrationskultur“ in Rottenburg am Neckar. Im Rahmen der Veranstaltung wird sie ihr Buch vorstellen und einige Passagen daraus lesen

Der Wolfenbütteler Antonio Dionga, einer der acht Erzähler des Buches, wird an diesem Abend mit seinen Trommeln zu hören sein.

Veranstalter: Evangelische Akademie Abt Jerusalem

Termin: Freitag, 28. Septemberi 2018, 19 Uhr

Ort: Café Kreuzgang / Kirche St. Ulrici-Brüdern in Braunschweig

 

Lesung aus "Flüchtlingswege 1945–2015" anlässlich des Weltflüchtlingstages

Die Landesaufnahmebehörde Niedersachsen (LAB NI) hat anlässlich des Weltflüchlingstages am 20. Juni ein vielfältiges Programm vorbereitet:

Finissage der Fotoausstellung "Auf der Flucht" der UNO-Flüchtlingshilfe: Die gezeigten Fotos thematisieren das Schicksal von Flüchtlingen zu verschiedenen Zeiten und in verschiedenen Regionen der Welt. Am diesjährigen Weltflüchtlingstag werden Besucher zum letzten Mal durch die Ausstellung geführt.

Lesung der Braunschweiger Autorin Mareile Seeber-Tegethoff aus ihrem Buch "Flüchtlingswege 1945-2015": Acht Männer und Frauen erzählen ihre Geschichte. Sie berichten von den teils dramatischen Ereignissen ihrer Flucht, von dem, was vorher geschehen war und davon, wie es später in der Region Braunschweig weiterging. Sie stammen aus verschiedenen Generationen und Kulturen, ihre Flucht fand zu unterschiedlichen Zeiten statt. Die 97-Jährige, die 1947 als Folge des Zweiten Weltkriegs aus Polen vertrieben wurde, kommt genauso zu Wort wie der 21-Jährige, der 2015 vor der islamistischen Terrormiliz al-Shabaab aus Somalia floh.

Diskussion mit einem geladenen Podium zum Thema: " Braunschweiger Perspektive" auf den Weltflüchtlingstag. Der stellvertretende Vorsitzende der UNO-Flüchtlingshilfe, Bernhard von Grünberg, präsentiert Einblicke in die Arbeit der Nichtregierungsorganisation.

Veranstalter: Landesaufnahmebehörde Niedersachsen, Standort Braunschweig

Termin: Mittwoch, 20. Juni 2018, 18 Uhr

Ort: LAB, Boeselagerstr. 4, 38104 Braunschweig

Kosten: Eintritt frei, Anmeldungen erbeten (per E-Mail an poststelle-bs@lab.niedersachsen.de oder telefonisch unter 0531/3547-33)

 

Der Erzählsalon

Erzählen Sie in gemütlicher Runde Ihre Geschichte

Seit jeher werden Erlebnisse, Wissen und Erfahrung durch Erzählen weitergegeben. Doch damit erzählt werden kann, braucht es Gelegenheit, und die ist heute nur selten zu finden.

Im Erzählsalon versammeln sich 8-12 Menschen in gemütlicher Runde. Eingeladen wird jedes Mal zu einem konkreten Thema – beispielsweise „Mein erster Schultag“ oder „Als die Mauer fiel“. Im Verlauf des Beisammenseins erzählt jeder Teilnehmer seine persönliche Geschichte zu diesem Thema, die anderen hören aufmerksam zu. Die Veranstaltung wird von einer Salonnière geleitet, die zu Beginn in das Thema einführt und so die Erinnerungen weckt.

Damit Vertrauen entstehen und der Erzählsalon gelingen kann, gelten einige Regeln: Jeder trägt mit seiner Erzählung etwas bei. Jeder erhält gleichermaßen das Wort, die Erzählzeit wird sozusagen gerecht aufgeteilt. Keiner wird für das, was er erzählt, korrigiert oder gar kritisiert. Die Geschichten verbleiben im Raum, es wird nichts nach außen getragen. Zu Beginn eines jeden Erzählsalons erklärt die Salonnière diese Regeln, im weiteren Verlauf achtet sie auf deren Einhaltung.

Leitung: Dr. Mareile Seeber-Tegethoff

Termin, Ort und Kosten: auf Nachfrage

 

Spieleabend: „LebensReise“

Eine spielerische Entdeckungsreise durch die eigene Lebensgeschichte.

Das Generationenspiel „LebensReise“ lädt dazu ein, die Kindheit, die Jugend, das Erwachsensein und das Alter auf einem Spielplan zu durchlaufen. Auf bestimmten Spielfeldern erhalten Sie Fragen wie z.B.: „Was haben Sie als Kind am liebsten gespielt?“ oder „Was haben Sie sich von Ihrem ersten eigenen Geld gekauft?“ Während Sie Ihren Mitspielern von Ihren Erlebnissen erzählen, wird Ihr Gedächtnis angeregt, lange Vergessenes wieder aus der Erinnerung hervorzuholen.

Leitung: Dr. Mareile Seeber-Tegethoff

Termin, Ort und Kosten: auf Nachfrage

 

Vortrag: „Das Leben in Worte fassen“

Die Braunschweiger Biografiewerkstatt Worte & Leben stellt ihr Angebot vor

Sie würden gerne weitergeben, was Sie in den vergangenen Jahrzehnten erlebt und erfahren haben? Sie möchten Ihre Erinnerungen ordnen und bewahren, ihnen den angemessenen Rahmen bieten? Das sind gute und wichtige Vorsätze, denn Ihre Erinnerungen sind von unschätzbarem Wert – für Sie und für Ihre Angehörigen. Doch vielleicht ist es aus dem einen oder anderen Grund bei diesen Absichten geblieben, Sie haben keine Möglichkeit gefunden, Ihre Geschichte zu erzählen.

Die Braunschweiger Biografiewerkstatt „Worte & Leben“ möchte Sie darin unterstützen, Ihr Leben in Worte zu fassen, Ihre Erinnerungen zu bewahren. Mein Credo ist, dass jeder Mensch seine eigene Geschichte hat, die es wert ist, erzählt zu werden. Dabei kann die Art und Weise, wie die Erinnerungen weitergegeben werden, sehr unterschiedlich sein. In meinem Vortrag stelle ich verschiedenen Möglichkeiten vor, die „Worte & Leben Ihnen bietet.

Referentin: Dr. Mareile Seeber-Tegethoff

Termin und Ort: auf Nachfrage

 

Seminar: „Erinnern – Erzählen – Aufschreiben“

Sie möchten Ihr Leben zu Papier bringen, wissen aber nicht, wie Sie es anstellen sollen?

Das Seminar soll Ihnen den Einstieg in Ihr Vorhaben erleichtern. Wir wollen mit Hilfe verschiedener Techniken das Erinnern, das Erzählen und das Schreiben üben. Was zeichnet eine gute Geschichte aus? Worauf muss ich beim Schreiben achten? Wie finde ich die zentralen Themen meines Lebens? Diesen und weiteren Fragen wollen wir gemeinsam nachgehen.

Erinnern und Schreiben bieten die Möglichkeit, das eigene Leben im Rückblick besser zu verstehen. Gleichwohl handelt es sich bei dieser Veranstaltung nicht um ein therapeutisches Angebot. Das Seminar richtet sich an Menschen, die sich mit ihren Erinnerungen kreativ auseinandersetzen wollen.

Leitung: Dr. Mareile Seeber-Tegethoff

Termin, Ort und Kosten: auf Nachfrage