„Haltet die Uhren an. Vergesst die Zeit. Ich will euch Geschichten erzählen.“
(James Krüss in: Timm Thaler oder Das verkaufte Lachen)


Veranstaltungen

 

Geschichte(n) meines Lebens
Ein Einstieg ins biografische Schreiben

Ob Sie nun Ihre Erinnerungen festhalten, sich selbst besser kennenlernen oder sich einfach etwas von der Seele schreiben möchten: Es gibt viele gute Gründe, sich mit der eigenen Biografie zu befassen.

Indem wir unsere Geschichte(n) aufschreiben, schaffen wir Klarheit. Wir erahnen den roten Faden, der sich durch unser Leben zieht. Auch hilft uns der Blick, den wir aus der Gegenwart heraus auf die Vergangenheit richten, bei der Gestaltung unserer Zukunft. Gleichzeitig bewahren wir unsere einzigartigen Erinnerungen vor dem Vergessen. Wir geben unsere Lebensweisheiten weiter, und wir beschenken andere mit unseren Geschichten.

In lockerer Atmosphäre wollen wir an vier Nachmittagen mithilfe verschiedener Impulse und Methoden die Erinnerungen anregen und das Schreiben üben, auch dem Erzählen und dem Austausch Raum geben.

Dieser Workshop richtet sich an Menschen in ihrer Lebensmitte oder darüber hinaus. Vorerfahrungen sind nicht notwendig.

Termine: Freitags 15:30-18:30 Uhr, am 3. Februar, 10. Februar, 17. Februar und 24. Februar 2023

Ort: Volkshochschule Braunschweig, Haus Alte Waage 15, Dachgeschoss Speicher

Kosten: 130 €

Dozentin: Dr. Mareile Seeber-Tegethoff

Anmeldung und Information: Volkshochschule Braunschweig


Workshop für frühverwaiste Eltern
Es ist nichts mehr so, wie es war ...

… wenn ein Kind stirbt. Mit seinem Tod sind auch unsere Zukunftsträume als Eltern, als Familie zerstört. Ein anderes Leben, ohne unser Kind, scheint uns zunächst kaum vorstellbar.

In dieser Situation fühlen wir uns ohnmächtig, ausgeliefert, haltlos. Wir wollen, dass alles wieder so wird, wie es hätte sein sollen. Aber das passiert natürlich nicht. Also tasten wir uns Schritt für Schritt in ein neues Leben. Irgendwie "muss" es ja weitergehen. Aber "darf" es denn weitergehen, ohne unser Kind? Was können wir festhalten, was loslassen, was zulassen?

In diesem Workshop möchte ich Sie dazu einladen, auf Ihrem Weg noch einmal innezuhalten und zurückzublicken. Mithilfe von kreativen Methoden aus der Biografiearbeit wollen wir auf das "Vorher" und das "Nachher" schauen. Wie sahen unsere Träume einmal aus? Und wo stehen wir jetzt?

Termin: Mittwoch, 30. November 2022, 20:00 Uhr

Ort: Hospizarbeit Braunschweig e.V., Peter-Joseph-Krahe-Str. 11, Braunschweig

TeilnehmerInnen: 6-10 verwaiste Mütter und Väter, die sowohl zurück als auch nach vorne blicken möchten; auch Eltern, deren Verlust schon einige Jahre zurückliegt, sind herzlich eingeladen.

Dozentin: Dr. Mareile Seeber-Tegethoff; Veranstaltung wird unterstützt vom Arbeitskreis Lichtlick – Begegnungskreis verwaister Eltern und Angehöriger

Anmeldung und Information: 0531-2254154 oder tegethoff@worte-und-leben.de; Anmeldeschluss ist der 21. November 2022


Erinnern - Erzählen - Aufschreiben
Autobiografische Schreibwerkstatt

"Wir schreiben, um das Leben zweimal zu kosten: im Augenblick und in der Rückschau." (Anais Nin)

Sie haben viel erlebt in all den Jahren. Wäre es nicht schön, die Erinnerungen festzuhalten?

Die Beschäftigung mit unserer eigenen Geschichte, mit all den kleinen und großen Ereignissen, Begegnungen und Erfahrungen, bereichert uns. Gleichzeitig beschenken wir auch andere mit dem, was wir aufschreiben.

In lockerer Atmosphäre möchten wir mit verschiedenen Methoden und Anregungen das Erinnern und Schreiben üben, auch dem Erzählen Raum geben.

Der zweiteilige Workshop bietet einen Einstieg ins Thema. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Auf Wunsch ist eine Fortsetzung möglich.

Termine: 14. & 21. Juli 2022, jeweils 9:00-12:00 Uhr

Ort: Gemeindehaus St. Thomas Volkmarode, Alte Dorfstr. 2, 38104 Braunschweig

Kosten: 75 €

Dozentin: Dr. Mareile Seeber-Tegethoff

Anmeldung und Information: 0531-2254154 oder info@worte-und-leben.de; Anmeldeschluss ist der 11. Juli 2022


Schülerworkshop "Kurzbiografien lokaler AlltagsheldInnen"

In diesem Projektseminar erhalten die SchülerInnen Anregungen, wie sie Persönlichkeiten aus ihrer Region in einer Kurzbiografie porträtieren können. In theoretischen Einheiten und praktischen Übungen lernen sie Interviewtechniken kennen. Die SchülerInnen erfahren, wie es sich anfühlt, anderen aus dem eigenen Leben zu erzählen, und üben dabei gleichzeitig das respektvolle Zuhören.

Im zweiten Teil des Workshops geht es vor allem um praktische Fragen der Umsetzung: Welche Arbeitsschritte sind notwendig, damit aus dem Interview und zusätzlichen Recherchen ein biogragfischer Text entsteht? Wie könnte eine Biografie bzw. ein Sammelband mit mehreren Kurzbiografien aufgebaut sein? Welche rechtlichen Aspekte sind zu beachten? Welche Möglichkeiten der Veröffentlichung gibt es?

Die Autorin und Biografin Dr. Seeber-Tegethoff führt diese Veranstaltung auf Einladung von Schulen und anderen Einrichtungen durch.

Nächster Termin: Samstag, 29. Januar und Montag, 31. Januar 2022 im Werdenfels-Gymnasium in Garmisch-Partenkirchen

Kosten: auf Anfrage (0531-2254154)

 

Online - Lesung aus "Flüchtlingswege 1945-2015 - Autobiografische Einblicke"

Acht Männer und Frauen erzählen in diesem Buch von den teils dramatischen Ereignissen ihrer Flucht, von dem, was vorher geschah und davon, wie es weiterging. Sie stammen aus verschiedenen Generationen und Kulturen, ihre Flucht fand zu unterschiedlichen Zeiten statt. In ihren Berichten erkennen wir die Geflüchteten nicht nur in ihrer Opferrolle, sondern auch als Gestalter ihres Weges.

Im Rahmen der Interkulturellen Woche 2021 stellt die Ethnologin und Biografin Dr. Seeber-Tegethoff in dieser moderierten Lesung drei der acht Schicksale vor. Anschließend besteht für die Teilnehmer*innen der Online-Veranstaltung die Möglichkeit, Fragen zu stellen.

Termin: Freitag, 1. Oktober 2021, 18:30 Uhr

Veranstalter: Integrationsbüro der Stadt Eutin

Anmeldung: Anmeldung bitte vorab über das Integrationsbüro der Stadt Eutin - Telefon: 04521-4017011 oder E-Mail: s.schutte@eutin.de; Sie erhalten rechtzeitig per Mail die Zugangsdaten.

Weitere Informationen: hier.

 

Kriegsenkelgefühle - Lesung und Gespräch mit der Herausgeberin Heike Pfingsten-Kleefeld

"Dir geht es doch gut. Wir hatten es schwer!"

Diese Sätze hörten viele Kriegsenkel als Antwort auf ihre Sorgen und Nöte. Das mangelnde Einfühlungsvermögen der Eltern hatte einen Grund – sie haben in ihrer Kindheit den Zweiten Weltkrieg erlebt und erlitten. Später gaben diese Kriegskinder nicht nur die Gene an ihre Kinder weiter, sondern oft auch ihren Umgang mit Gefühlen, ihre Ängste und ihre Herangehensweise an die Welt.

31 Kriegsenkel zeigen, wie subtil und gleichzeitig mächtig die Kriegs- und Fluchterfahrungen der Eltern auch heute noch in ihnen nachwirken – und dass es möglich ist, diesen Einfluss zu beenden.

Die Herausgeberin Heike Pfingsten-Kleefeld ist Diplom-Sozialpädagogin und freie Autorin. Seit 2011 befasst sie sich mit den Spuren, die der Zweite Weltkrieg auch in der Kriegsenkelgeneration hinterlassen hat. Sie ist Mitglied im Verein „Kriegsenkel e.V.“ und seit mehreren Jahren in der Kriegsenkelgruppe Hannover aktiv.

Termin: Mittwoch, 8. September 2021, 19:30 Uhr

Ort: Medienforum des Bistums Essen, Zwölfling 14

Kosten: 5,- Euro

Weitere Informationen: hier.

 

Einladung zum Autobiografischen Schreiben -
Erinnerungen von Frauen an die Nachkriegszeit in der Region Goslar

"So viel erlebt, ich könnte ein Buch darüber schreiben!" Geht es Ihnen auch so, wenn Sie auf Ihr Leben schauen?

Nach dem Grauen des Kriegs befand sich das Land in einer großen Umbruchsituation. Zunächst bestimmten Mangel und Improvisation das öffentliche Leben. Aber schon in den 50er Jahren konnten viele Menschen am sogenannten Wirtschaftswunder teilhaben. In der vielfältigen Wirtschaftsstruktur der Region Goslar gibt es sehr unterschiedliche weibliche Biografien. Wie sah z.B. die Arbeit von Frauen in der Tourismusbranche Mitte des letzten Jahrhunderts in Braunlage aus? Was bestimmte den Alltag in der Dosenproduktion in Seesen oder in den Büros der Bergbauindustrie? Auch die Arbeit im Haushalt und in der Landwirtschaft soll beleuchtet werden.

Sie sind interessiert, haben aber noch nie persönliche Erinnerungen zu Papier gebracht? Kein Problem: Gemeinsam laden die Lewer Däle, die Heimatpflege des Landkreises Goslar und die Kreisvolkshochschule Goslar zu kostenlosen Schreibworkshops ein. Dort erhalten Sie Hilfestellungen, die Sie dabei unterstützen, das Erlebte zu notieren. Sie werden erprobte Techniken für das gezielte Erinnern, Erzählen und Schreiben kennenlernen. So kann ein autobiografischer Text entstehen, der Ihre Erinnerungen bündelt und zugleich lesenswert ist.

Termine: Einführung Goslar: 14.06. 2021, 15:30 Uhr / Schreibwerkstatt Goslar: 21.06. und 05.07.21, jeweils 9:30-12:30 Uhr / Schreibwerkstatt Liebenburg: 24.06. und 08.07.21, jeweils 9:30-12:30 Uhr

Orte: Liebenburg (Lewer Däle, Martin-Luther-Str.1) und Goslar (Kulturkraftwerk, Hildesheimer Straße 21 / AWO, Bäringerstr. 4/25)

Veranstalter: Volkshochschule Goslar, Lewer Däle Liebenburg, Heimatpflege Landkreis Goslar

Kosten: gebührenfrei, Anmeldung bei der Volkhochschule Goslar

Informationen: U. Henk-Riethmüller/Lewer-Däle (05346-912028), A. Kipke/Heimatpflege Landkreis Goslar (05321-76474) oder H. Brümmer/Kvhs Goslar (05321-76436)

Nachlese: Aus diesem Workshop ist ein lesenswertes Buch entstanden: Frauenleben. 18 Alltagsgeschichten aus der Nachkriegszeit, erschienen im Ostfalia Verlag.


Leben auf dem Land - Autobiografisches Schreiben für Frauen

Sie haben viel erlebt in all den Jahren, Sie haben etwas zu erzählen! Es wäre schön, die eigenen Erinnerungen aufzuschreiben – aber wie geht das?

In diesem Workshop möchten wir mithilfe verschiedener Techniken und Impulse das Erinnern, Erzählen und Schreiben üben. Übergeordnetes Thema ist die Kindheit und das Aufwachsen auf dem Land. Die Veranstaltung richtet sich an Frauen, Schreiberfahrungen sind nicht erforderlich.

Es handelt sich um einen Kurs der Volkshochschule Goslar im Rahmen der Woche der Sprache und des Lesens.

! neuer Termin !: Mittwoch, 23. September 2020, 9:30-12:30 Uhr

Ort: Lewer Däle, Martin-Luther-Str. 1, 38704 Liebenburg

Veranstalter: Volkshochschule Goslar und Lewer Däle Liebenburg

Kosten: gebührenfrei, Anmeldung bei der Volkhochschule Goslar (Kurs R22P05)

Weitere Informationen: hier.


Lebensgeschichten: Es gibt so viel zu erzählen - Frauenkaffeerunde in Liebenburg

Dr. Mareile Seeber-Tegethoff hält seit vielen Jahren in ihrer Braunschweiger Biografie-Werkstatt „Worte & Leben“ die Erinnerungen anderer Menschen in persönlichen Lebensbüchern fest. Zusätzlich bietet sie Schreibbegleitungen, Vorträge und Seminare zum autobiografischen Schreiben an.

Nach einem gemeinsamen Kaffeetrinken berichtet sie über ihre Arbeit und diskutiert mit uns.

! neuer Termin !: Freitag, 4. September 2020, 15:30 Uhr

Ort: Lewer Däle, Martin-Luther-Str. 1, 38704 Liebenburg

Veranstalter: Lewer Däle Liebenburg

Kosten: 5 Euro, verbindliche Anmeldung bei Doris Schwarz (053446-1556)

Weitere Informationen: hier


Wissen weitergeben: Fortbildung für Multiplikator_innen in der Integrationsarbeit

Wie lässt sich das Miteinander in einer vielfältigen Gesellschaft gestalten? Wie schaffen wir Begegnungsräume für Menschen mit und ohne Migrationsgeschichte und wie sehen diese aus? Diese Fortbildung richtet sich an alle, die sich bereits haupt- oder ehrenamtlich in der Integrationsarbeit engagieren oder planen, mit eigenen Projekten die Integration vor Ort aktiv mitzugestalten. In diesem Seminar haben Sie die Möglichkeit anhand von Beispielen aus der Praxis die Grundlagen der Multiplikator_innen-Tätigkeit kennenzulernen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Methoden der Biografiearbeit, die eine wichtige Rolle bei der Aufarbeitung von Migrations- und Fluchtgeschichten spielen. Wenn Sie gerne Ihre interkulturelle Kompetenz verbessern und Anregungen für Ihr eigenes Engagement bekommen wollen, dann freuen wir uns, wenn Sie Teil unseres Projektes „Integration durch Austausch“ werden.

Termin: 9. bis 10. Juli 2020

Ort: St. Jakobus Haus, Reußstraße 4, 38640 Goslar

Veranstalter: Akademie St. Jakobushaus, Diozöse Hildesheim (Leitung: Dr. Theresa Beilschmidt, Richard Barkminn)

Referentinnen: Dr. Mareile Seeber-Tegethoff, Dr. Sabine Baumann

Kosten: 15 Euro (gefördert durch das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat sowie das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge

Weitere Informationen und Anmeldung: hier


Kriegsenkelgefühle - Lesung mit Heike Pfingsten-Kleefeld

"Dir geht es doch gut. Wir hatten es schwer!"

Diese Sätze hörten viele Kriegsenkel als Antwort auf ihre Sorgen und Nöte. Das mangelnde Einfühlungsvermögen der Eltern hatte einen Grund – sie haben in ihrer Kindheit den Zweiten Weltkrieg erlebt und erlitten. Später gaben diese Kriegskinder nicht nur die Gene an ihre Kinder weiter, sondern oft auch ihren Umgang mit Gefühlen, ihre Ängste und ihre Herangehensweise an die Welt.

In diesem Buch zeigen 31 Kriegsenkel, wie subtil und gleichzeitig mächtig die Kriegs- und Fluchterfahrungen der Eltern auch heute noch in ihnen nachwirken – und dass es möglich ist, diesen Einfluss zu beenden …

Die Herausgeberin Heike Pfingsten-Kleefeld ist Diplom-Sozialpädagogin und freie Autorin. Seit 2011 befasst sie sich mit den Spuren, die der Zweite Weltkrieg auch in der Kriegsenkelgeneration hinterlassen hat. Sie ist Mitglied im Verein „Kriegsenkel e.V.“ und seit mehreren Jahren in der Kriegsenkelgruppe Hannover aktiv.

Termin: Donnerstag, 27. Februar 2020, 20:15 Uhr

Ort: Buchhandlung Graff, Sack 15, 38100 Braunschweig

Kosten: 12,- Euro / 10,- Euro

Weitere Informationen: hier.


"Flüchtlingswege 1945–2015": Lesung bei den Naturfreunden Braunschweig

Was bringt Menschen dazu, ihre Heimat zu verlassen und sich auf einen gefährlichen Weg zu begeben?
Acht Männer und Frauen, die heute in der Region Braunschweig wohnen, erzählen in diesem Buch von teils dramatischen Ereignissen ihrer Flucht, von dem, was vorher geschah und davon, wie es weiterging.

Sie stammen aus verschiedenen Generationen und Kulturen, ihre Flucht fand zu unterschiedlichen Zeiten statt. Die 97-Jährige, die 1947 als Folge des 2. Weltkriegs aus Polen vertrieben wurde, kommt genauso zu Wort wie der 21-Jährige, der 2015 vor der islamistischen Terrormiliz al-Shabaab aus Somalia floh. Wir hören gegenwärtig viel über Flüchtlinge – in diesem Buch sprechen sie über ihre Erlebnisse. Sie berichten von den teils dramatischen Ereignissen ihrer Flucht, von dem, was vorher geschehen war und davon, wie es später hier weiterging.

Das Buch ist Ergebnis eines gemeinsamen Projekts der Biografiewerkstatt "Worte& Leben" mit der "DRK-KaufBar", unterstützt durch die Stiftung "Integrationskultur".

Menschen zuhören, ihren Erinnerungen Raum und Rahmen geben – so umschreibt die Biografin Dr. Mareile Seeber-Tegethoff ihre Tätigkeit.

Veranstalter: Naturfreunde Braunschweig

Termin: Freitag, 15. November 2019, 18 Uhr

Kosten: 5,- Euro

Ort: Saal des Naturfreundehauses am Südsee, Schrotweg 112, 38112 Braunschweig


Lesung aus "Flüchtlingswege 1945–2015" anlässlich des Weltflüchtlingstages 2019 in Hannover

Der Verein "kargah e.V. - Verein für interkulturelle Kommunikation, Migrations- und Flüchtlingsarbeit" in Hannover lädt zur Veranstaltung "Flucht durch die Zeit" ein.

Flucht und Migration sind essenzielle Bestandteile unserer Gesellschaft. Dem entgegen stehen die Verschärfung von Asylgesetzen und ein neuer Nationalismus. Künstler*innen und Zeitzeug*innen geben Einblicke in verschiedene Fluchtgeschichten laden zum Austausch ein.

Ausstellung: Gezeigt wird die Ausstellung des bosnisch-herzegowinischen Künsters Edin Bajrić, welcher sich seit Jahrzehnten in seiner Kunst mit den Themen Flucht, Ankommen und Zusammenleben auseinandersetzt.

Lesung: Die Braunschweiger Autorin Mareile Seeber-Tegethoff liest aus ihrem Buch "Flüchtlingswege 1945–2015". Was bringt Menschen – damals wie heute – dazu, ihre Heimat zu verlassen und sich auf einen gefährlichen Weg zu begeben? Was erwartet sie nach ihrer Ankunft? Und wie kann der Neuanfang gelingen? Vier der Protagonisten des Buches – aus Pommern (1945), aus der DDR (1957), aus Vietnam (1980) und aus dem Irak (2015) – werden anwesend sein und nach der Lesung für Fragen zur Verfügung stehen.

Anschließend findet ein gemeinsamer Ausklang mit kleinen Köstlichkeiten statt.

Veranstalter: kargah e.V. in Kooperation mit dem Kulturbüro der Stadt Hannover/Fachbereich Kultur

Termin: Donnerstag, 20. Juni 2019, ab 17 Uhr

Ort: kargah-Haus, Zur Bettfedernfabrik 1, 30451 Hannover

Kosten: Eintritt frei

 

"Flüchtlingswege 1945–2015": Lesung und Trommelklang

Eine Veranstaltung im Rahmen der Ausstellung "Kunst trotz(t) Ausgrenzung"

Wir hören gegenwärtig viel über Geflüchtete – im Buch „Flüchtlingswege 1945-2015“ sprechen sie selbst zu uns. Acht Frauen und Männer erzählen von den teils dramatischen Ereignissen ihrer Flucht, von dem, was vorher geschehen war und davon, wie es später in der Region Braunschweig weiterging. Sie stammen aus verschiedenen Generationen und Kulturen, ihre Flucht fand zu unterschiedlichen Zeiten statt. Die 97-Jährige, die 1947 als Folge des Zweiten Weltkriegs aus Polen vertrieben wurde, kommt in diesem Buch genauso zu Wort wie der 21-Jährige, der 2013 vor der islamistischen Terrormiliz al-Shabaab aus Somalia floh.

Die Braunschweiger Autorin und Ethnologin Dr. Mareile Seeber-Tegethoff schrieb „Flüchtlingswege 1945-2015“ auf der Basis umfangreicher Interviews. „Flüchtlingswege 1945–2015“ ist Ergebnis eines gemeinsamen Projekts der Biografiewerkstatt „Worte & Leben“ und der DRK-KaufBar. Hauptförderer war die Stiftung „Integrationskultur“ in Rottenburg am Neckar. Im Rahmen der Veranstaltung wird sie ihr Buch vorstellen und einige Passagen daraus lesen

Der Wolfenbütteler Antonio Dionga, einer der acht Erzähler des Buches, wird an diesem Abend mit seinen Trommeln zu hören sein.

Veranstalter: Evangelische Akademie Abt Jerusalem

Termin: Freitag, 28. Septemberi 2018, 19 Uhr

Ort: Café Kreuzgang / Kirche St. Ulrici-Brüdern in Braunschweig

 

Lesung aus "Flüchtlingswege 1945–2015" anlässlich des Weltflüchtlingstages

Die Landesaufnahmebehörde Niedersachsen (LAB NI) hat anlässlich des Weltflüchlingstages am 20. Juni ein vielfältiges Programm vorbereitet:

Finissage der Fotoausstellung "Auf der Flucht" der UNO-Flüchtlingshilfe: Die gezeigten Fotos thematisieren das Schicksal von Flüchtlingen zu verschiedenen Zeiten und in verschiedenen Regionen der Welt. Am diesjährigen Weltflüchtlingstag werden Besucher zum letzten Mal durch die Ausstellung geführt.

Lesung der Braunschweiger Autorin Mareile Seeber-Tegethoff aus ihrem Buch "Flüchtlingswege 1945-2015": Acht Männer und Frauen erzählen ihre Geschichte. Sie berichten von den teils dramatischen Ereignissen ihrer Flucht, von dem, was vorher geschehen war und davon, wie es später in der Region Braunschweig weiterging. Sie stammen aus verschiedenen Generationen und Kulturen, ihre Flucht fand zu unterschiedlichen Zeiten statt. Die 97-Jährige, die 1947 als Folge des Zweiten Weltkriegs aus Polen vertrieben wurde, kommt genauso zu Wort wie der 21-Jährige, der 2015 vor der islamistischen Terrormiliz al-Shabaab aus Somalia floh.

Diskussion mit einem geladenen Podium zum Thema: " Braunschweiger Perspektive" auf den Weltflüchtlingstag. Der stellvertretende Vorsitzende der UNO-Flüchtlingshilfe, Bernhard von Grünberg, präsentiert Einblicke in die Arbeit der Nichtregierungsorganisation.

Veranstalter: Landesaufnahmebehörde Niedersachsen, Standort Braunschweig

Termin: Mittwoch, 20. Juni 2018, 18 Uhr

Ort: LAB, Boeselagerstr. 4, 38104 Braunschweig

Kosten: Eintritt frei, Anmeldungen erbeten (per E-Mail an poststelle-bs@lab.niedersachsen.de oder telefonisch unter 0531/3547-33)

 

Der Erzählsalon

Erzählen Sie in gemütlicher Runde Ihre Geschichte

Seit jeher werden Erlebnisse, Wissen und Erfahrung durch Erzählen weitergegeben. Doch damit erzählt werden kann, braucht es Gelegenheit, und die ist heute nur selten zu finden.

Im Erzählsalon versammeln sich 8-12 Menschen in gemütlicher Runde. Eingeladen wird jedes Mal zu einem konkreten Thema – beispielsweise „Mein erster Schultag“ oder „Als die Mauer fiel“. Im Verlauf des Beisammenseins erzählt jeder Teilnehmer seine persönliche Geschichte zu diesem Thema, die anderen hören aufmerksam zu. Die Veranstaltung wird von einer Salonnière geleitet, die zu Beginn in das Thema einführt und so die Erinnerungen weckt.

Damit Vertrauen entstehen und der Erzählsalon gelingen kann, gelten einige Regeln: Jeder trägt mit seiner Erzählung etwas bei. Jeder erhält gleichermaßen das Wort, die Erzählzeit wird sozusagen gerecht aufgeteilt. Keiner wird für das, was er erzählt, korrigiert oder gar kritisiert. Die Geschichten verbleiben im Raum, es wird nichts nach außen getragen. Zu Beginn eines jeden Erzählsalons erklärt die Salonnière diese Regeln, im weiteren Verlauf achtet sie auf deren Einhaltung.

Leitung: Dr. Mareile Seeber-Tegethoff

Termin, Ort und Kosten: auf Nachfrage

 

Spieleabend: „LebensReise“

Eine spielerische Entdeckungsreise durch die eigene Lebensgeschichte.

Das Generationenspiel „LebensReise“ lädt dazu ein, die Kindheit, die Jugend, das Erwachsensein und das Alter auf einem Spielplan zu durchlaufen. Auf bestimmten Spielfeldern erhalten Sie Fragen wie z.B.: „Was haben Sie als Kind am liebsten gespielt?“ oder „Was haben Sie sich von Ihrem ersten eigenen Geld gekauft?“ Während Sie Ihren Mitspielern von Ihren Erlebnissen erzählen, wird Ihr Gedächtnis angeregt, lange Vergessenes wieder aus der Erinnerung hervorzuholen.

Leitung: Dr. Mareile Seeber-Tegethoff

Termin, Ort und Kosten: auf Nachfrage

 

Vortrag: „Das Leben in Worte fassen“

Die Braunschweiger Biografiewerkstatt Worte & Leben stellt ihr Angebot vor

Sie würden gerne weitergeben, was Sie in den vergangenen Jahrzehnten erlebt und erfahren haben? Sie möchten Ihre Erinnerungen ordnen und bewahren, ihnen den angemessenen Rahmen bieten? Das sind gute und wichtige Vorsätze, denn Ihre Erinnerungen sind von unschätzbarem Wert – für Sie und für Ihre Angehörigen. Doch vielleicht ist es aus dem einen oder anderen Grund bei diesen Absichten geblieben, Sie haben keine Möglichkeit gefunden, Ihre Geschichte zu erzählen.

Die Braunschweiger Biografiewerkstatt „Worte & Leben“ möchte Sie darin unterstützen, Ihr Leben in Worte zu fassen, Ihre Erinnerungen zu bewahren. Mein Credo ist, dass jeder Mensch seine eigene Geschichte hat, die es wert ist, erzählt zu werden. Dabei kann die Art und Weise, wie die Erinnerungen weitergegeben werden, sehr unterschiedlich sein. In meinem Vortrag stelle ich verschiedenen Möglichkeiten vor, die „Worte & Leben Ihnen bietet.

Referentin: Dr. Mareile Seeber-Tegethoff

Termin und Ort: auf Nachfrage

 

Seminar: „Erinnern – Erzählen – Aufschreiben“

Sie möchten Ihr Leben zu Papier bringen, wissen aber nicht, wie Sie es anstellen sollen?

Das Seminar soll Ihnen den Einstieg in Ihr Vorhaben erleichtern. Wir wollen mit Hilfe verschiedener Techniken das Erinnern, das Erzählen und das Schreiben üben. Was zeichnet eine gute Geschichte aus? Worauf muss ich beim Schreiben achten? Wie finde ich die zentralen Themen meines Lebens? Diesen und weiteren Fragen wollen wir gemeinsam nachgehen.

Erinnern und Schreiben bieten die Möglichkeit, das eigene Leben im Rückblick besser zu verstehen. Gleichwohl handelt es sich bei dieser Veranstaltung nicht um ein therapeutisches Angebot. Das Seminar richtet sich an Menschen, die sich mit ihren Erinnerungen kreativ auseinandersetzen wollen.

Leitung: Dr. Mareile Seeber-Tegethoff

Termin, Ort und Kosten: auf Nachfrage